Der Ton macht die Musik – Von Flöten bis Zupfen im Mittelalter

Der Ton macht die Musik – Von Flöten bis Zupfen im Mittelalter
Bild: © Pressestelle Stadt Moers
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Moers. (pst) Wer machte Musik im Mittelalter und vor allem wie wurde sie gemacht? Was für Lieder wurden damals gesungen? In der mittelalterlichen Spiel-und Lernstadt des Grafschafter Museums im Musenhof können Kinder zwischen 6 und 12 Jahren diesen Fragen beim Ferienprogramm „Der Ton macht die Musik“ auf den Grund gehen. Von Montag, 7., bis Freitag, 25. August, lernen die Kinder zum Beispiel, wie man Instrumente selber bastelt, welche Funktionen Trommeln noch hatten außer den Rhythmus vorzugeben oder wie Gitarren und Geigen im Mittelalter ausgesehen haben. Zusammen mit den Pädagogen und ehrenamtlichen Helfern des Grafschafter Museums tauchen die Kinder in die mittelalterliche Musikwelt ein. Zudem erfahren die kleinen Besucher spielerisch allerhand über das Leben im Mittelalter und können sich dementsprechend verkleiden. „Das Ferienprogramm findet bereits zum fünften Mal statt. Im vergangenen Jahr hatten wir mit 860 Teilnahmen eine kräftige Steigerung“, erläutert Museumsleiterin Diana Finkele. Der Musenhof ist Teil des Grafschafter Museums. Zusammengestellt hat das Programm Museumspädagoge Alexander Borchard. In der ersten Woche geben „Flöten und Pfeifen“ auf den Ton an. Dann können die Kinder auch eine eigene Tonpfeife oder eine Hirtenpfeife basteln. Um „Trommel und Tanz“ geht es in der zweiten Woche. „Zupfen und Singen“ steht in der dritten Woche im Vordergrund. „Früher konnten die Menschen häufig nicht lesen, sodass sie die Lieder durch das Hören auswendig lernen mussten“, erläutert Borchard die damalige Situation.
 
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Diana Finkele (r.) und Alexander Borchard (l.) bereiten den Grafschafter Musenhof für das Ferienprogramm ab 7. August vor. Es steht unter dem Motto „Der Ton macht die Musik: Musikinstrumente im Mittelalter“. (Foto: pst)