ENNI-Ökotour - Nicht nur was für Technikfreaks

Bild: © ENNI
Das Interesse war riesig. Mehrere hundert Menschen haben am vergangenen Wochenende die Chance ergriffen, den Windpark Kohlenhuck näher kennenzulernen. Im Rahmen ihrer ENNI-Ökotour öffnet die ENNI Energie & Umwelt (ENNI) in Kooperation mit der Volkshochschule Moers/Kamp-Lintfort in den nächsten Wochen auch die Türen zu anderen regenerativen Projekten und ermöglicht Niederrheinern einen Blick hinter deren sonst verschlossene Kulissen. „Am Solarpark in Neukirchen-Vluyn, an unserem Biomasse-Heizkraftwerk und am Windpark Repelen können unsere Gäste die Energiewende hautnah erleben“, empfiehlt Krämer nicht nur Technikfreaks, sich vor Ort zu informieren. 

Die zweite Station der ENNI-Ökotour nach dem Windpark Kohlenhuck ist am 16. September am Biomasse-Heizkraftwerk im Moerser Technologiepark Eurotec. Hier stellt Geschäftsführer Arno Gedigk das ökologische Vorzeigeprojekt der Biokraftgesellschaft Moers vor. Das Kraftwerk produziert seit 2009 auf dem ehemaligen Zechengelände aus sogenannten Landschaftspflegehölzern Strom und Wärme. Das sorgt für hohe Wirkungsgrade und beste Ökobilanzen. Gedigk veranschaulicht bei seiner Führung das Funktionsprinzip des Projektes, das als sogenannte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage besonders umweltschonend arbeitet.

Am 7. Oktober steht der dritte Teil der Ökotour am Windpark Repelen an. Dessen beiden Kraftwerke liefern jährlich mehr als acht Millionen Kilowattstunden Windstrom – genug für 2400 Haushalte. „Schon allein der Blick in ein Windrad hinein ist spannend und nur selten möglich“, weiß Krämer. Zum Abschluss kommt die ENNI-Ökotour am Solarpark in Neu-kirchen-Vluyn mit seinem integrierten Energiepfad. Hier erwartet die Besucher am 14. Oktober nicht nur ein Rundgang über den von der Landesregierung NRW als eines von zwölf Vorzeigeprojekten der KlimaExpo.NRW ausgezeichneten Erlebnispfad, sondern auch eine be-eindruckende Führung über das 24 Hektar große Areal mit seinen 14.000 Solarmodulen. Alleine der Solarpark liefert uns jedes Jahr mehr als drei Millionen Kilowattstunden reinsten Sonnenstrom“, so Krämer.