SEEWERK und Kulturbüro arbeiten erfolgreich zusammen

SEEWERK und Kulturbüro arbeiten erfolgreich zusammen
Bild: © Pressestelle Stadt Moers
Weitere Bilder:
Moers. (pst) Seit zehn Jahren arbeiten der Skulpturenpark „Das Seewerk“ und das Kulturbüro Moers zusammen, um in der Grafenstadt zeitgenössische Kunst zu präsentieren. In diesem Rahmen ist ab Samstag, 2. September, auf der Kulturinsel Nepix Kull im Schlosspark die Installation „Behausungen“ der deutsch-niederländischen Künstlerin Dini Thomsen zu sehen. Die Eröffnung findet dort um 14 Uhr statt. Das Werk greift Fragen der „Heimat“ und des persönlichen „Schutzraums“ in ungewissen Zeiten auf und verweist damit auf das menschliche Urbedürfnis nach einem geschützten Hort. Die Herangehensweise passt zu den vorherigen Installationen der vorangegangenen Künstlerinnen und Künstler: „Die Themen haben immer zum Nachdenken angeregt“, erläutert Beatrix Wirbelauer, Leiterin des Kulturbüros Moers. Sie freut sich über die kontinuierliche gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Seewerk. „Ich bewundere das Engagement, das hier an den Tag gelegt wird“, so Wirbelauer weiter.
 
Aus Feier private Initiative entstanden
„Die Arbeit ist aus Sicht der Stadt toll und unterstützenswert“, würdigt auch der Erste Beigeordnete und Kulturdezernent Wolfgang Thoenes das private Engagement für die Kunst. Er sichert zu, dass die Zusammenarbeit auch in Zukunft weiterlaufen wird. Die Eheleute Angelika Petri und Frank Merks haben auf dem ehemaligen Gelände der Kapellener Dujardin-Fabrik (Silberseeweg 1a) die Räumlichkeiten geschaffen. Dort findet am Samstag, 2. September, die große Jahresausstellung der privaten Kunstinitiative statt. Gezeigt werden Werke von Dini Thomsen, Nadja Nafe, Rose-Marie Nöcker, Wasa Marjanow, George Struikelblok, Andrzej Swierczynski, Jörg Parsick-Mathieu, Anatol Herzfeld, Frank Merks, Max Müller, Guiseppe Lamers, Martje Verhoeven und Czaja Braatz. Die Bandbreite der Arbeiten reichen von Malerei, Skulpturen bis hin zu Installationen. Der Ursprung der jährlich stattfindenden Ausstellung liegt in einer privaten Feier der Seewerk-Betreiber, zu dem befreundete Künstler eingeladen wurden. Die Resonanz der ausgestellten Werke war so groß, dass regelmäßig Ausstellungen geplant wurden. Nun lockt die Veranstaltung, in denen renommierte Künstler wie Anatol Herzfeld oder Günter Stangelmayer zu den Ausstellern gehörten, Besucher aus dem In- und Ausland an und ist fester Bestandteil der Kulturszene am Niederrhein.
 
Bildzeile 1:
Neben der Installation auf der Kulturinsel sind auch Arbeiten von Dini Thomsen im Seewerk zu sehen. (Fotos: pst)
 
Bildzeile 2:
Der polnische Künstler Andrzej Swierczynski zeigt unter anderem seine „Bilderbücher“ – künstlerisch gestaltete Telefonbücher. Das ursprüngliche Exemplar war ein Telefonbuch aus Paris.