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Ausstellung „Müll im Meer“

Beeindruckend sind für große und kleine Gäste die „Fundstücke“, die „Project ...

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Bild: © Pressestelle Stadt Moers

Moers. (pst) „Wir machen den Abfall, deswegen sind wir alle verantwortlich. Wichtig ist es, dass wir uns das bewusst machen und uns fragen, was wir ändern und worauf wir verzichten können.“ Für Bürgermeister Christoph Fleischhauer bietet die Ausstellung „Müll im Meer“ deshalb gute Aufklärung und einen wichtigen Denkanstoß. Sie wurde am Montag, 14. Januar, im Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum eröffnet und ist bis Donnerstag, 28. Februar, dort zu sehen. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort als Veranstalter bietet auch einige Seminare zum Thema an und kooperiert mit der Bibliothek, die einen Sondertisch parallel zur Ausstellung zusammengestellt hat. 

Mikroplastik verwechseln Meerestiere mit Plankton

„Project Blue Sea e. V.“ beschäftigt sich seit 20 Jahren mit der Verschmutzung der Meere. Zur Ausstellungseröffnung hat Sascha Regmann, Mitarbeiter der Herner Meeresschutzorganisation, über die Arbeit und die Gründe der Vermüllung berichtet. Jeder Europäer verbraucht pro Jahr 100 Kilogramm Plastik. Im Rahmen der Entsorgung landet es u. a. über die Flüsse oder nach Überschwemmungen im Meer. Plastikmüll verrottet nicht, sondern zerfällt in kleine Teile. Meerestiere verwechseln diese mit Plankton und verenden zum Teil elendig. Auch über Kleidung oder kosmetische Produkte gelangt Mikroplastik über Abwasser und Flüsse ins Meer. Im Bildungszentrum sind viele „Fundstücke“ ausgestellt – von Plastikflaschen über Besen bis zu Schwimmreifen. Begleitende Veranstaltungen finden am Mittwoch, 16. Januar („Elektroschrott ist Gold wert“), Mittwoch, 23. Januar („Plastik und Konsum), und Dienstag, 26. Februar (Klimaschutz, Welternährung und Menschenrechte), jeweils um 19 Uhr, statt.