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Für Aktivpark und Promenadenring

in Meerbeck rollen jetzt die Bagger

: Endlich geht es los! Bürgermeister Christoph Fleischhauer (vorn), der Techn...

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Moers. (pst) „Wir sind sehr froh, dass es jetzt endlich, endlich losgeht.“ Martin Borges, Vorsitzender des MSV Moers, stimmten an diesen eisigen, sonnigen Morgen alle Beteiligten zufrieden zu, allen voran Bürgermeister Fleischhauer. Er gab am Freitag, 12. Februar, das Startsignal für den Bau des Aktivparks und des Promenadenrings in Meerbeck - die Kernprojekte des Integrierten Handlungskonzept „Volkspark Neu_Meerbeck, Grüner Kern - Soziale Mitte“. Los geht es mit dem Abriss des knapp 70 Jahre alten Rheinpreußenstadions. „Da schwingt sicher auch Wehmut mit. Aber manchmal muss man Altes abreißen, um Neues zu schaffen.“ Für Fleischhauer bietet das Konzept eine große Chance für den Stadtteil, denn „der Volkspark soll kein klassisches Vereinsgelände werden.“ Voraussichtlich bis Ende 2022 entstehen u. a. zwei Kunstrasengroßspielfelder, drei Tennisplätze, Leichtathletikanlagen und ein Bereich für Trendsport wie Parkour und Streetworkout. Der Promenadenring wird beispielsweise verschiedene Pavillons (u. a. für Kiosk, Aufenthaltsraum, barrierefreie öffentliche Toilette), einen Spielplatz, einen Mehr-Generationen-Fitness-Bereich, eine Picknickwiese, Tischtennisplatten, Flächen für Boule und Slackline sowie viel Grün enthalten.

 

Zugang von allen Seiten

Das Gelände wird abgesenkt, sodass ein barrierefreier Zugang von der Barbarastraße möglich ist. Durchgänge gibt es auch zur Galgenbergsheide, Römerstraße und Bismarckstraße. Im zweiten Bauabschnitt werden Barbaraplatz, Invaliden- und Ruderalwäldchen umgestaltet. Die Planung wurde durch einen Beteiligungsprozess mit Vereinen, Bürgern und anderen Akteuren im Stadtteil begleitet. Und auch in Zukunft sollen die weitere Entwicklung und die Nutzung eng mit den Bürgerinnen und Bürgern abgestimmt werden. Das Stadtteilbüro nimmt gerne Ideen entgegen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf gut 12 Millionen Euro. Die Stadt Moers erhält eine 90 prozentige Förderung durch EU (EFRE), Bundes- und Landesmittel.