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Jetzt anmelden und im Kampf gegen wilden Müll anpacken

14. Abfallsammeltag startet am 14. März

Laut einer Umfrage der ENNI Stadt & Service (ENNI) sind rund 54 Prozent der Moerser mit der Sauberkeit in der Stadt zufrieden. Immerhin 41 Prozent sind jedoch anderer Meinung und sehen hier den wilden Müll als das größte Problem. Ein Ziel der ENNI ist es deshalb, diesen in den nächsten drei Jahren um 25 Prozent zu reduzieren. Nur ein kleiner, aber wichtiger Baustein des Konzeptes „Stadtsauberkeit / Wilder Müll“ ist dabei der Abfallsammeltag im Rahmen der Initiative „Sauberes Moers“, der am 14. März, 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr, zum 14. Mal in Moers stattfindet. Dabei werden sicherlich wieder mehr als 1000 freiwillige Helfer anpacken und ihr Umfeld von wildem Müll befreien. „Damit setzen die Bürger gemeinsam ein Zeichen und helfen mit, ihre Mitmenschen für das Thema zu sensibilisieren“, erklärt ENNI-Abfallexpertin Claudia Jaeckel, die ab sofort Anmeldungen zu dem Aktionstag entgegennimmt und auf viele kleine und große Helfer hofft.

In der Tat hat der Abfallsammeltag bei vielen Moersern einen festen Platz im Terminkalender. Neben Familien und Einzelpersonen machen zahlreiche Gruppen wie Schulklassen, Kindergärten, Nachbarschaftsgemeinschaften, Fußballmannschaften oder Kegelclubs mit. Auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer und ENNI-Vorstand Lutz Hormes werden wieder die Ärmel hochkrempeln. „Das Sammelgebiet darf sich dabei jeder selbst aussuchen“, erklärt Jaeckel, die zur besseren Planung in jedem Fall um eine Anmeldung bittet. Denn alle Helfer bekommen Handschuhe und Müllsäcke. Die vollen Tüten nach getaner Arbeit an vereinbarten Stellen wieder ein.

Dass die ENNI in Zukunft unter anderem noch gezielter gegen wilden Müll und konsequent gegen seine Verursacher vorgehen will, kommt nicht von ungefähr. Denn wilder Müll verschandelt nicht nur das Stadtbild, sondern gefährdet auch die Umwelt und verursacht hohe Kosten, die Moerser über die Abfallgebühren tragen müssen. „So haben alle ein Interesse daran, dass wir das Thema gemeinsam in den Griff bekommen. Stadtsauberkeit bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe, für die jeder Einzelne Verantwortung trägt“, sagt Jaeckel, die sich besonders über wilde Müllkippen ärgert. „Dann da, wo ein Teil liegt, sinken erfahrungsgemäß die Hemmungen, etwas dazuzustellen. Und wer seine Couch oder den alten Fernseher in den Wald kippt, hätte sie auch zum Jostenhof bringen können. Wir holen das Sperrgut ja sogar kostenlos beim Kunden zu Hause ab. Bequemer und kostengünstiger geht’s nun wirklich nicht.“