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Jubiläumskonzert "40 Jahre Musikalische Gesellschaft Rheinberg"

Zu ihrem Jubiläumskonzert "40 Jahre Musikalische Gesellschaft Rheinberg" hat die Musikalische Gesellschaft Rheinberg die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg unter der Leitung von Juri Gilbo, sowie die Pianistin Maria Meerovitch und den Trompeter Sergei Nakariakov eingeladen.

Die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg wurde im Jahre 1990 von Absolventen des renommierten und traditionsreichen St. Petersburger Staatskonservatoriums "Rimsky Korsakoff" gegründet. Eindrucksvoll demonstriert das Orchester die unerschöpfliche Vielfalt an musikalischen Talenten sowie den hohen Ausbildungsstand ihres Heimatlandes. Sein außergewöhliches, breitgefächertes Repertoire, das vom Barock bis hin zur Moderne reicht, hat es zu einem der gefragtesten Kammerorchestern Europas gemacht. Das Orchester ist seit seiner Gründung Anziehungspunkt für internationale Solisten u.a. Mstislav Rostropovitch, Igor Oistrach, Giora Feidman, Mikis Theodorakis, David Garrett, Vadim Repin, Sergei Nakariakov, Eva Lind, Martin Stadtfeld, um nur einige zu nennen. Das Orchester und die interessanten Solisten sind gern gesehene Gäste bei diversen Musikfestivals in ganz Europa sowie im außereuropäischen Ausland.

Der in St. Petersburg geborene Bratschist, Komponist und Dirigent Juri Gilbo erhielt seine Ausbildung am St. Petersburger Konservatorium sowie bei Tabea Zimmermann an der Hochschule in Frankfurt am Main. Bei Luigi Sagrestano setzte er anschließend seine Dirigierstudien fort. Der internationale Durchbruch gelang ihm im Jahre 2007 mit einem sensationellen Debüt in der Berliner Philharmonie. Engagements weltweit schlossen sich an.

Die Pianistin Maria Meerovitch, in St. Petersburg geboren, begann ihre Ausbildung bereits im Alter von 6 Jahren am Musikinstitut des St. Petersburger Konservatoriums. Später studierte sie am dortigen Konservatorium bei Anatol Ugorski. Im Jahre 1990 kam sie nach Belgien, um ein Stipendium des "Fonds Alex de Vries" der Yehudi Menuhin Fondation anzutreten. Nach ihrem Studienabschluß, den sie am königlichen Konservatorium in Antwerpen mit Auszeichnung abschloß, wurde sie dort Dozentin für Klavier und Kammermusik. Sie konzertiert regelmäßig als Solistin in zahlreichen europäischen Metropolen sowie auf internationalen Festivals.

Der israelisch-russische Trompeter Sergei Nakariakov, geboren 1977 in Gorki, erhielt seinen ersten Musikunterricht auf dem Klavier, aber schon mit 9 Jahren musste er aufgrund einer Verletzung das Klavierspielen aufgeben; er wechselte zur Trompete und wurde dabei von seinem Vater Mikhail bis zum Jahre 1995 unterstützt. Dieser förderte hierbei das außergewöhnliche musikalische Gespür seines Sohnes und gab ihm das technische Rüstzeug mit auf den Weg.  Sergei Nakariakov wird von der internationalen Musikwelt als "der Paganini der Trompete" gefeiert. Seit Anfang der 90er Jahre gastiert er weltweit. Sergei Nakariakov arbeitete mit namhaften Dirigenten, wie u.a. Christoph Eschenbach, Vladimir Ashkenazy, Kent Nagano, Andrey Boreyko, Sir Neville Marriner, Jesus Lopez-Cobos zusammen. Im Jahre 2002 erhielt er den Echo-Klassik-Preis als Instrumentalist.

Es werden im Konzert Werke von Niccolo Paganini, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart sowie von Dimitrj Schostakowitsch gespielt.