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Mein Garten für Moers: Wer hat den schönsten Naturgarten?

Bereits beim Gartenwettbewerb im vergangenen Jahr sind zahlreiche schöne Foto...

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Bild: © Foto: pst

Moers. (pst) Balkon, Vorgarten oder Garten – jeder Moerser mit ‚Grün‘ vor der Haustür kann mitmachen! Wer heimische Pflanzen verwendet, Strukturen für Tiere schafft und Naturmaterialien statt Plastik verwendet, hat Chancen, den zweiten Moerser Balkon- und Gartenwettbewerb mit dem Titel ‚Mein Garten für Moers – naturnah und artenreich‘ zu gewinnen. Auf die Sieger warten Gutscheine und Sachpreise mit einem Wert von bis zu 150 Euro.

Wettbewerb für mehr Artenvielfalt

Grünflächen sind wichtige Rückzugs- und Lebensräume für Pflanzen und Tiere in der Stadt, insbesondere auch die Grünflächen rund um die privaten Häuser. Mit dem Wettbewerb will die Stadtverwaltung darauf hinweisen, dass es wichtig ist, heimische Pflanzen- und Tierarten zu erhalten sowie die Artenvielfalt zu steigern. Außerdem verbessern mehr Grün und weniger versiegelte Flächen das Klima in der Stadt.

Mitmachen kann jeder Moerser

Vom 1. Juni bis zum 31. August können Bürgerinnen oder Bürger aus Moers ihre Teilnahmeunterlagen einsenden. Dazu gehören eine Beschreibung des Gartens oder Balkons beziehungsweise der verwendeten Pflanzen und Materialien sowie mindestens drei bis maximal zehn aussagekräftige Fotos. Zehn ausgewählte Balkone oder (Vor-)Gärten besichtigt und bewertet eine Jury dann. An der Auswahlkommission beteiligt sind neben Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung auch die vhs Moers – Kamp-Lintfort, der NABU (Naturschutzbund Deutschland) und der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland).

Kriterien zum Gewinnen: Es bewertet eine Jury

Es gewinnt, wer möglichst naturnah gärtnert: Die Jury bewertet heimische, nektarreiche, bienen- und insektenfreundliche Pflanzen positiv. Die Hobbygärtnerinnen und -gärtner sollten möglichst vielfältige Pflanzen auswählen, heißt es. Zudem wirken sich Lebens- und Rückzugsräume für Tiere positiv auf die Gewinnchancen aus - zum Beispiel Totholzhaufen, Nisthilfen, Trockenmauern, Teiche, Steinhaufen. Die Teilnehmenden sollten auf Naturmaterialien wie Holz oder Naturstein zurückgreifen. „Natürlich freuen wir uns besonders über Bilder von ausgefallenen Gartengestaltungen“, erklärt Umweltplanerin Anika Siebert, die ebenfalls Teil der Jury ist. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leisten durch ihre naturnahe Garten- und Balkongestaltungen einen Beitrag für eine lebendige, artenreiche und klimafreundliche Stadt.“