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Merkwürdige Dinge auf dem Wall – beim abendlichen Kontrollgang

400. Geburtstag der oranischen Befestigungsanlage um Moers

Anne-Rose Fusenig führt als "Johanna von Schweichel" den abendlichen Kontroll...

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Dieses Jahr 2020 wird die einzigartige oranische Befestigungsanlage um die Altstadt von Moers 400 Jahre alt. Gern sprechen die Moerser auch vom Wall. Das ist doch ein Grund die Befestigungsanlage intensiv zu erkunden. Die Moerser können stolz sein auf ihre 400 jährige oranische äußere Befestigungsanlage, die seit ihrer Erbauung 1601-1620 Moers vor Hochwasser und Feinden geschützt hat.

Prinz Moritz von Oranien, der von 1601-1625 Regent von Moers und der Grafschaft Moers war, beauftragte seinen Lehrmeister Simon Stevin mit der Aufgabe Moers neu zu befestigen. In den Niederlanden und in Flandern ist Stevin als „Leonardo da Vinci des Nordens“ bekannt. Er war Mathematiker, Physiker, Astronom und Gründer der ersten Ingenieurs-Hochschule in Leiden. Für Moers entwarf er die Pläne für eine völlig neue Generation der Stadtbefestigung, deren sternförmige Anlage auf die Verteidigung mit schwerer Artillerie ausgerichtete war. Die oranische Befestigung in Moers bestand aus einer inneren und einer äußeren Befestigungsanlage. In mühevoller Arbeit erfolgte damals in 20 Jahren der Bau der Befestigungsanlage. Kontrollen waren wichtig, damit die Wälle genau nach den Angaben der Pläne errichtet wurden.

Nach 400 Jahren steht wieder einmal ein Kontrollgang an

Gästeführerin Anne-Rose Fusenig führt als Frau “Johanna von Schweichel“, in Vertretung ihres Mannes, der Drost von Moers war, den Kontrollgang durch. Doch sie findet viele „merkwürdige Dinge auf dem Wall - beim abendlichen Kotrollgang“. Da sind ein Fernrohr, eine gefüllte Schatzkiste… und vieles mehr, deren Rätsel zu lösen sind und ein Ende beim deftigen Schmaus.