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Moerser Jugendbuchjury

Frischer Lesestoff für 250 Schüler  

Das MJJ-Vorbereitungsteam, die Bibliothek und die Sponsoren freuen sich auf d...

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Bild: © Pressestelle Stadt Moers

Moers. (pst) Um Liebe, Entführung, Fantasy oder auch Folter geht es auf 7.748 Seiten in insgesamt 20 Büchern. Ausgewählt hat den frischen Lesestoff das Vorbereitungsteam der „Moerser-Jugendbuch-Jury“ (MJJ). 250 Schülerinnen und Schüler aus acht Moerser Schulen dürfen in den nächsten drei Monaten ihre Favoriten wählen, lesen und bewerten. Unter Federführung der Bibliothek Moers findet die MJJ bereits zum 22. Mal statt. „22 – das ist wirklich schon eine Nummer“, lobte Bibliotheksleiterin Ursula Wiltsch das Engagement des Vorbereitungsteams. Einige sind schon seit vielen Jahren dabei. Unterstützt werden sie von den Moerser Buchhandlungen „Barbara“ und Thalia sowie von der Sparda-Bank und der „Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens“.

Jung-Autorin der MJJ dabei

Die MJJ ist übrigens mehr als eine kleine städtische Initiative. Verlage stellen die Bücher gerne kostenlos zur Verfügung – in diesem Jahr im Gesamtwert von fast 4.000 Euro. Und auf der Frankfurter Buchmesse treffen die Jugendlichen regelmäßig Top-Autoren. Im Oktober war es zum Beispiel Ursula Poznanski, die mit „Aquila“ 2017/18 bereits zum zweiten Mal bei der Jugendbuch-Jury auf Platz 1 landete. Durchaus möglich, dass die Österreicherin auch dieses Jahr wieder ganz vorne landet. Ihr neues Werk „Thalamus“ ist auf jeden Fall in der Bücherkiste. Außerdem Mädchenbücher wie „Prinzessin undercover – Geheimnisse“ von Connie Glynn, der Jugend-Thriller „Fanatisch“ von Patricia Schröder oder der auch für Jüngere geeignete Mysterie-Titel „Die Duftapotheke. Ein Geheimnis liegt in der Luft“ (Anna Ruhe). Ein besonderes Buch kommt von Sarah Schröder. Unter anderem deshalb, weil sie selbst Mitglied des Vorbereitungsteams der Moerser-Jugendbuch-Jury ist. „Swallows“ – eine Mischung aus den Genres „Fantasy“ und Liebesroman – kam bei den Mitstreitern außerdem sehr gut an. Die MJJ ist damit nicht nur ein Projekt der Leseförderung. Sie macht offensichtlich auch Lust aufs Schreiben.