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Weltfrauentag online:

Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles Moers/Kamp-Lintfort.

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Bild: © (VHS, HP)

(pst) An das Geburtstagsgeschenk für den Nachbarsjungen denken, den Klavierunterricht der Tochter verschieben, den Elternsprechtag absagen: Als Mutter und Partnerin ist „frau“ schnell das Mädchen für alles.

Mitten in der Corona-Krise legt die Autorin Laura Fröhlich (Foto: cr_Laura Fröhlich) mit ihrem Buch „Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles. Was Eltern gewinnen, wenn sie den Mental Load teilen“ den Finger in die Wunde. In einem Online-Vortrag am Freitag, 5. März, ab 19 Uhr, erläutert sie, dass die Fürsorgearbeit und die Familienorganisation nach wie vor nicht gleichberechtigt auf beide Partner verteilt sind - aber sein sollte. Denn diese Arbeit führt oft zu einer mentalen Belastung: Wer sich um Kinder und Angehörige kümmert, hat selten

Feierabend. Frauen haben oft die gesamte Organisation von Haushalt bis Kinderbetreuung im Blick und führen endlose To-Do-Listen. Die mentale Last („Mental Load“) führt neben Überlastung auch zu finanziellen Nachteilen, verhindert Erholung und hat massive Auswirkungen auf das Berufsleben. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort, die Gleichstellungsstelle der Stadt Kamp-Lintfort und die Integrationsagentur der AWO organisieren die Veranstaltung.

Aus erlernten Rollen entkommen

Wie können Paare Konflikte um eine Verteilung der Aufgaben lösen und die unsichtbare Arbeit Zuhause gerechter aufteilen? Laura Fröhlich erklärt in ihrem Vortrag, wieso es so schwerfällt, aus erlernten Rollen herauszukommen, was junge Paare bei der Familiengründung beachten sollten

und wie sich Eltern aus der „Mental Load-Falle“ befreien können. Mit klugen Analysen und praktischen Tipps für den Alltag bringt sie Paare wieder auf Augenhöhe.